Also der Legende nach gab’s da im 3. Jahrhundert einen Bischof namens Valentin von Terni, der unerlaubterweise viele junge Paare kirchlich traute und den Frisch-Vermählten Blumen aus seinem Garten schenkte. Alle von ihm getrauten Paare wurden anscheinend sehr glücklich. Aber irgendwann reichte es dem römischen Kaiser mit dem Liebesglück und er ließ Valentin enthaupten. Am 14. Februar 269.
 
 Dann gibt’s da noch die andere Wurzel im Fest für die römische Göttin Juno, die Schutzpatronin der Ehe. Junge Mädchen gingen an diesem Tag in den Juno-Tempel, um sich ein Liebesorakel für den richtigen Partner zu holen. Die jungen Männer aus dem Volk machten es etwas weltlicher: sie schrieben an diesem Tag die Namen aller ledigen Frauen auf Zettel und losten, wer mit wem ab sofort ausgehen durfte.
 
 Und aus England gibt’s auch noch eine Story: in einem Gedicht von Chaucer aus dem 14. Jahrhundert versammeln sich am 14. Februar die Vögel um die Göttin Natur, damit jeder Vogel einen Partner finde. Und seit daher gibt’s den sehr menschlichen Brauch in England, sich an diesem Tag anonym Gedichte, Geschenke und Blumen zu schicken. 
 
 Und irgendwann haben die Blumenhändler erkannt, dass das eigentlich ihr Tag ist...