

Seit Abraham Lincoln wird in den USA am 4. Donnerstag im November „Thanksgiving“ gefeiert. Wir dachten immer, das ist so was wie Erntedank, halt auf amerikanisch. Ist es nicht. Es ist zwar ein nationaler Feiertag aber ein rein weltlicher, kein religiöser. Der Ursprung wird üblicherweise auf ein gemeinsames Fest weißer Siedler mit einem Indianerstamm im 17. Jahrhundert zurückgeführt, bei dem sich die Siedler bei den Indianern bedankten. Was es heute ist:
· das mit Abstand größte Familienfest – wichtiger als Weihnachten! - , zu dem sich alle Generationen einer Familie um den Tisch versammeln (ohne Geschenke)
· kein guter Tag für Truthähne – weil zu Thanksgiving traditionellerweise gefüllter Truthahn verspeist wird, mit Cranberry Sauce, Gemüse und Pumpkin Pie
· seit über 80 Jahren der Tag der Thanksgiving Parade von Macy’s in New York und damit der Start der Weihnachts-Verkaufssaison am nächsten Tag – vorher findet man keine Weihnachts-Deko im amerikanischen Handel!
Übrigens: für die Kanadier ist Thanksgiving auch ein Feiertag, aber schon am zweiten Montag im Oktober. Und dort ist es auch ein wirkliches „Erntedank-Fest“.