

Falls du auch schon einmal die Tage gezählt hast vom Aschermittwoch bis zum Karsamstag – ja, stimmt, es sind 46 Tage, nicht 40. Ursprünglich haben sie nämlich die Sonntage nicht mitgezählt. Weil die Priester ja quasi von Berufswegen zumindest am Sonntag Wein trinken mussten, in der Messe. Bis auf den Sonntag wurde die Fastenzeit in der katholischen Kirche aber sehr streng ausgelegt – Verzicht auf Fleisch, Wein, Milchprodukte, Tanzveranstaltungen und alles andere, was Spaß machen könnte... offiziell zumindest. Erfinderisch waren sie nämlich auch immer schon, die Mönche. Die schwäbischen Maultaschen zum Beispiel haben sich über die Jahre von einem Gemüsegericht zu einer gefüllten Teigtasche mit Fleisch entwickelt. Ohne dass man von außen einen Unterschied bemerkte – sehr praktisch ;-))
Bei uns gibt’s auch in der Fastenzeit ganz offiziell und nicht versteckt das Chicken- und das Beef-Curry. Ob und wie wer fasten will, soll jeder selbst entscheiden. Was wir schon gut finden: wenn man die Zeit nützt, um seine Batterien aufzuladen, sich bewusst zu ernähren und seinem Körper Gutes zu tun. Das bringt nicht nur körperliches Wohlbefinden, sondern auch Klarheit für den Geist. Und die hat noch nie geschadet... ;-))